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ADC Therapeutics bekommt frisches Geld

Das Schweizer Biotech-Unternehmen ADC Therapeutics hat eine Finanzierungsvereinbarung über 86,6 Mio. US-Dollar (77,5 Mio. Euro) sowie Änderungen an Kredit- und Lizenzvereinbarungen abgeschlossen, die seine erwartete Liquiditätsreichweite bis ins Jahr 2029 verlängern.

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Das in Lausanne ansässige Biotech-Unternehmen ADC Therapeutics plant, das frische Geld zur Unterstützung der weiteren Entwicklung seines Lymphom-Medikaments Zynlonta zu nutzen. Geplant sind unter anderem Phase III-Studien, in denen der Wirkstoff in Kombination mit Glofitamab bei diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom getestet und allein bei Marginalzonen-Lymphom erprobt wird.

An der Privatplatzierung in Höhe von voraussichtlich 86,6 Mio. US-Dollar beteiligen sich als neuer Investor Bain Capital Life Sciences sowie die bestehenden Investoren Redmile, TCGX und Nantahala Capital. Damit verlängert sich die Liquiditätsreichweite bis ins Jahr 2029.

Die strategische finanzielle Umstrukturierung verschafft ADC Therapeutics nach einem schwierigen Jahr mehr finanzielle Flexibilität. In der Phase III-Studie LOTIS-5 wurden im Zynlonta-Kombinationsarm etwa dreimal so viele tödliche unerwünschte Ereignisse verzeichnet wie in der Kontrollgruppe, was das positive Wirksamkeitsergebnis überschattete. Das Unternehmen baute daraufhin rund 17 % seiner Belegschaft ab.

Ameet Mallik, CEO von ADC Therapeutics, spricht von einer Verbesserung der Kapitalstruktur des Unternehmens, die das Vertrauen der Investoren in Zynlonta widerspiegele. Anfang November sollen erste Datenauszüge zu LOTIS-7 und MZL vorliegen, die ADC Therapeutics im Dezember auf der 68. Jahrestagung der American Society of Hematology präsentieren wird.

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